Ein Eigenheim ist bekanntlich teuer. Das gilt nicht nur beim Hauskauf, sondern auch die laufenden Kosten dürfen nicht unterschätzt werden. Das Sparen lohnt sich daher, wo immer es möglich ist. Denn schon kleine Beträge summieren sich schnell zu großen Einsparungen und diese können daraufhin für andere Zwecke genutzt werden. Die gute Nachricht lautet, dass schon kleine Maßnahmen beim Sparen im Eigenheim einen großen Effekt bringen können. Es ist also weder viel Geld noch viel Aufwand nötig, um einen drei-, vier- oder sogar fünfstelligen Betrag einzusparen. Hier einige Tipps, wie das gelingt.
Die Energie ist eines der wichtigsten Themen beim Hauskauf, Hausbau oder einer Sanierung. Energieeffizienz dient nämlich nicht nur der Nachhaltigkeit, sondern sie schont auch den Geldbeutel. Wer es sich leisten kann, investiert daher in ein modernes Haus mit hervorragender Energieeffizienz und bestenfalls auch noch einer Solaranlage auf dem Dach. Doch das ist nicht immer möglich, beispielsweise aus finanziellen oder zeitlichen Gründen. Das bedeutet allerdings nicht, dass es keine anderen Sparmöglichkeiten gibt. Das gilt im Alltag, bei baulichen Veränderungen und in vielen weiteren Situationen. Wie also gelingt das Sparen im Eigenheim schon mit kleinen Maßnahmen?
Egal, worum es sich handelt: Anbieter zu vergleichen, ist immer sinnvoll. Das gilt beim Abschluss eines Stromvertrags, bei der Beauftragung von Handwerkern, beim Kauf von Mobiliar und bei allen anderen Ausgaben rund um das Eigenheim. Oft gibt es nämlich nennenswerte Preisunterschiede zwischen verschiedenen Anbietern, sodass große Summen eingespart werden können. Und selbst, wenn diese eher gering sind, so können schon wenige Euro bei laufenden Kosten auf lange Sicht einen merklichen Unterschied machen. Es ist somit eine gute Devise, ab sofort bei allen Ausgaben mehrere Anbieter zu vergleichen und bei der Entscheidung nicht nur, aber auch auf den Preis zu achten.
Auch Festpreise sind eine hervorragende Möglichkeit, um böse Überraschungen zu vermeiden. Das gilt bei größeren Maßnahmen wie einem Umbau oder einer energetischen Sanierung. Das gilt aber auch bei allen kleineren Dienstleistungen im beziehungsweise am Eigenheim. Wann immer also mit Lieferanten oder Dienstleistern Geschäfte gemacht werden, sollte ihnen unbedingt ein Festpreisangebot vorausgehen, das schriftlich fixiert wird. Ansonsten drohen die Kosten unerwartet in die Höhe zu schießen, beispielsweise durch Lieferengpässe oder eine steigende Nachfrage.
Der Begriff der Eigenleistungen ist vor allem beim Hausbau weit verbreitet und dadurch lässt sich sehr viel Geld sparen. Aber auch in anderen Situationen sind Eigenleistungen oftmals möglich. Wer ein bisschen handwerkliches Geschick mitbringt, kann zahlreiche Tätigkeiten selbst übernehmen, anstatt einen Handwerker zu beauftragen. Auch kreative Arbeiten wie die Innenarchitektur oder das Streichen der Wände sind typische Aufgaben, die zwar ausgelagert werden können – aber nicht müssen, wenn das Sparen eine höhere Priorität hat. Es gilt also stets abzuwägen, ob sich der finanzielle oder der Zeitaufwand mehr lohnt.
Bei älteren Bestandsbauten bringt eine energetische Sanierung auf Dauer einen riesigen Kostenvorteil. Denn schnell werden dadurch drei- oder vierstellige Beträge pro Jahr an Energiekosten eingespart, sodass sich die Investition nach einiger Zeit amortisiert. Zudem stehen attraktive Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Dennoch kann oder will es sich nicht jeder leisten, eine vollständige Sanierung durchzuführen. Kleinere Maßnahmen sind dennoch möglich und können bereits merkliche Einsparungen bringen. Das Isolieren von Heizungsrohren ist dafür ein typisches Beispiel, das simpel und mit wenig Zeitaufwand selbst durchgeführt werden kann – und die Rechnungssumme für die Heizkosten spürbar sinken lässt.
Die Kunst des Weglassens kann viel Geld sparen, was nicht nur im Eigenheim gilt. Viel zu häufig geben wir viel zu viel Geld für unnötige Dinge aus. Deshalb lohnt es sich, sich vor jeder größeren oder kleineren Investition zu fragen, ob sie wirklich notwendig ist. Ein Tipp lautet hierbei: Über jede Kaufentscheidung sollte mindestens eine Nacht geschlafen werden. Je größer der Betrag ist, desto länger sollte der Zeitraum von der ersten Überlegung bis zum endgültigen Kauf sein. Es ist überraschend, wie häufig nach dem ersten Kaufimpuls die vernünftige Entscheidung dann doch gegen die Ausgabe ausfällt. Wer dieses Geld stattdessen in ein Sparschwein steckt – oder auf einem Sparkonto ablegt –, merkt am Ende des Jahres, wie viel durch diesen simplen Trick gespart wurde.
Auch der Staat ist bekanntlich daran interessiert, dass alle Häuser möglichst energieeffizient sind. Ihm geht es weniger um den finanziellen als um den nachhaltigen Aspekt. Die Eigentümer profitieren dadurch in finanzieller Hinsicht, denn es gibt eine ganze Reihe an Fördermaßnahmen in Form von Zuschüssen oder zinsgünstigen Krediten. Diese können beispielsweise für eine energetische Sanierung genutzt werden. Oft müssen dafür nicht direkt alle Maßnahmen umgesetzt werden, sondern schon für einzelne Verbesserungen an der Immobilie lassen sich die Fördermittel beantragen. Diese zu kennen und sinnvoll zu nutzen, bringt also große Einsparungen und zugleich den positiven Effekt von geringeren Energiekosten.
Auch Steuervergünstigungen sind ein Mittel, wie der Staat einige Maßnahmen für mehr Energieeffizienz unterstützt. Es gibt aber auch zahlreiche weitere Möglichkeiten, um rund um das Eigenheim Steuern zu sparen, ohne große Investitionen tätigen zu müssen. Wer seine Steuererklärung selbst übernimmt, sollte diese kennen und nutzen, um sich keine Einsparungen entgehen zu lassen. Für Immobilieneigentümer kann sich alternativ die Auslagerung an einen Steuerberater lohnen. Denn dieser kennt alle legalen (!) Schlupflöcher, um Steuern zu sparen und diese Einsparungen sind oftmals sogar höher als die Kosten für seine Arbeit.
Sei es beim Kauf von Mobiliar, von Lebensmitteln, ja sogar von Gartenpflanzen und vielen anderen Dingen: Heutzutage gibt es unzählige Angebote, um solche Dinge zu tauschen oder zumindest günstig aus zweiter Hand zu erwerben. Das spart viel Geld und dient erneut der Nachhaltigkeit. Es lohnt sich deshalb, solche Tauschbörsen, Flohmärkte und weiteren Angebote in der Region zu recherchieren und auszuprobieren. Auch das Internet ist eine hervorragende Anlaufstelle, um viele Dinge günstiger zu erhaschen – oder selbst noch Geld für Sachen zu erhalten, die nicht mehr benötigt werden. Das Verhandeln ist dabei oftmals möglich, sowohl bei gebrauchter als auch bei neuer Ware, um den Preis weiter zu drücken. Und manchmal reicht es stattdessen aus, sie zu leihen oder zu mieten, anstatt sie selbst zu kaufen. Das gilt beispielsweise für große Gartengeräte, die nur selten benötigt werden. Die Nachbarn zu fragen, kann daher eine gute Ideen sein, und prompt wurde viel Geld gespart.
Viele Tipps, um das Haus energieeffizienter zu machen und dadurch Geld zu sparen, wurden bereits genannt. Das ist aber nicht nur durch bauliche Veränderungen möglich, sondern die Gewohnheiten spielen eine mindestens ebenso wichtige Rolle. Es lohnt sich deshalb, die eigenen Angewohnheiten zu hinterfragen und zu optimieren. Das Licht auszuschalten, wenn ein Raum verlassen wird, oder den Kühlschrank um ein Grad wärmer zu lassen, kann bereits einen großen Effekt haben. Zwar bringt jede dieser Maßnahmen nur kleine Einsparungen. Alle zusammen liegen aber schnell im dreistelligen Bereich pro Jahr – oder noch mehr. Jeder sollte daher recherchieren, mit welchen Tipps sich (noch mehr) Energie im Alltag sparen lässt und diese zur neuen Gewohnheit machen.
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Wer clever an die Sache herangeht, kann rund um das Eigenheim viel Geld sparen. Das gilt auch, aber nicht nur, bei den Energiekosten. Oft sind es schon kleine Maßnahmen oder Veränderungen der Gewohnheiten, die einen spürbaren Effekt bringen. Zusammen summieren sie sich auf einen ordentlichen Betrag, der für andere Dinge wie einen Urlaub verwendet werden kann. Oder er wird gespart, um eines Tages davon größere Maßnahmen wie eine energetische Sanierung zu bezahlen. So oder so ist es sinnvoll, die eigenen Sparpotenziale zu analysieren und zu nutzen. Allerdings darf niemals am falschen Ende gespart werden. Geld ist somit nur ein Entscheidungskriterium von vielen. Sicherheit, Qualität, Nachhaltigkeit & Co müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Das Ziel sollte daher nicht zwangsläufig der günstigste Preis sein, sondern das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.











