
Wohlfühloase
im eigenen
Haus
Weniger Pool, mehr Wasserspiel und Miniteich
Wo der Rasen zur Wiese wird, geht der Trend weg vom Pool und hin zum Mini-Teich. Zwar zeigt sich das Jahr 2024 glücklicherweise etwas feuchter, jedoch haben die Dürreperioden der letzten Jahre ins Bewusstsein gehoben, dassWasser für den Garten phasenweise zum knappen Gut werden kann. Ein naturnaher Gartenteich macht weniger Arbeit und ist meist auch kostengünstiger als ein Pool, dessen Wasser häufiger ausgetauscht, womöglich auch gefiltert und gechlort werden muss.
Darüber hinaus bietet ein Gartenteich zahlreiche weitere Vorteile. Er fördert die Artenvielfalt im Garten, verbessert dasMikroklima und bietet ganzjährig interessante Anblicke und Naturerlebnisse. In Kombination mit einem Wasserspiel (Fontäne, Wasserfall oder Mini-Springbrunnen), das schon mit einem kleinen Solarmodul betrieben werden kann, wirkt das sanfte Plätschern beruhigend und entspannend.
Ein gut angelegter Gartenteich kann zudem der natürlichen Wasseraufbereitung dienen: Zum Beispiel alsAuffangbecken für Regenwasser, das vom Dach des Wohn- oder Gartenhauses abgeleitet wird. Wasserpflanzen,Mikroorganismen und Sedimente im Teich fungieren als natürliche Filter, indem sie Nährstoffe und Verunreinigungen aus dem Wasser aufnehmen und so zur Reinigung beitragen. Das so aufbereitete Teichwasser lässt sich dann zur Gartenbewässerung nutzen, entweder durch direktes Abpumpen oder durch die Integration in ein Bewässerungssystem.
Ein Stück Selbstversorgung: Gemüse und Kräuter aus dem eigenen Garten
Lange ging der Trend weg von der Selbstversorgung aus dem eigenen Garten und hin zur Gestaltung wunderschöner Ziergärten in beliebten Stilrichtungen: mediterran, asiatisch, minimalistisch modern oder sehr romantisch. KeinWunder, denn nötig haben wir es nicht mehr, unser Gemüse selbst anzubauen, bietet doch jeder Supermarkt alles, was gebraucht wird.
Im Zuge des Trends zu „regional, saisonal, bio“ bei Obst und Gemüse, aber auch inspiriert durch die Urban Gardening-Bewegung, gewinnt der Anbau im eigenen Garten derzeit wieder an Bedeutung. Natürlich reicht der Platz im Garten meist nicht aus, um den gesamten Bedarf an frischem Gemüse zu decken, doch darauf kommt es letztlich gar nicht an.Schon wenige Beete oder bequem zu pflegende Hochbeete machen es möglich, mehr als die berühmte „Balkontomate“ anzubauen: Von Salaten über Kräuter bis hin zu Erdbeeren und Zucchinis.
Insbesondere Stadtbewohner finden Gefallen an selbst gezogenem Gemüse, denn es bietet einige Vorteile: Selber säen, pflanzen, pflegen und ernten erdet und entspannt. Selbst gezogenes Gemüse schmeckt auch häufig besser als die Ware aus dem Supermarkt. Das ist keine Einbildung, denn so frisch wie aus dem eigenen Garten ist kein anderes Gemüse! Hinzu kommt, dass die Auswahl sehr viel größer ist und auch alte und besondere Varianten angebaut werden können,die kein Supermarkt anbietet. Wer Kinder hat, kann sie beim Vorziehen der Samen und bei der Pflege helfen lassen und so zeigen, wie unser Gemüse auf natürliche Weise entsteht. Fazit: Ein bisschen Selbstversorgung aus dem eigenen Garten hat das Potenzial, zum vielseitigen Hobby zu werden, Freude macht es allemal!





