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Umzug

Hürden beim Umzug meistern: Tipps für unvorhergesehene Herausforderungen

Ein Umzug ist in der Regel mit Arbeit und Stress verbunden. Es können einige unvorhergesehene Probleme auftreten, die gelöst werden müssen. Um einen reibungslosen Umzug zu organisieren, bedarf es einer gut durchdachten Planung.

Pannen, die vor dem Umzug auftreten können

Ein Wohnungswechsel wird oft unterschätzt und vieles, was in der Vorstellung einfach ablaufen sollte, entpuppt sich als mühselig und anstrengend. Daher sollen die folgenden Tipps helfen, mögliche Herausforderungen, die bei einem Umzug auftreten können, zu meistern:

Kein Platz zum Zwischeneinlagern

Einer der ersten Hürden während eines Umzuges, ist es zu entscheiden, welche Möbel mit in die neue Wohnung kommen. Bei manchen Möbeln ist es schwierig, einzuschätzen, ob sie noch benötigt werden. Die Lösung dafür kann ein Zwischenlager sein, um sperrige Möbel unterzubringen. Die Vorteile sind sehr vielseitig:

  • Die Einlagerung von Möbeln ist kurz- und langfristig möglich.
  • Falls noch etwas vergessen wurde oder weitere Möbel eingelagert werden sollen, besteht jederzeit Zugang zum Lagerraum.
  • Bei der Nutzung eines Lagerraumes ist die Sicherheit durch eine Sicherheitsüberwachung gewährleistet.
  • Für den Fall, dass nur wenig gelagert werden muss, gibt es die Option kleinere Räume zu mieten. Das gilt auch für sperrige Möbel, die viel Platz brauchen.
  • Die alte Wohnung kann komplett leergeräumt werden, ohne alles mit ins neue Heim zu schleppen.
  • Es bleibt genügend Zeit, um zu entscheiden, welche Möbel verkauft, entsorgt oder behalten werden können.

 

Alles mitnehmen wollen

Nicht alles sollte in die neue Wohnung mitgeschleppt werden. Über die Jahre sammelt sich viel an, ohne es zu merken. Aufgrund der emotionalen Bindung ist es schwer, sich von manchen Sachen zu trennen. Dabei stellt sich die Frage, was alles mitgenommen werden soll.

Wer nicht frühzeitig mit dem Ausmisten beginnt, neigt dazu, die neue Wohnung ebenfalls vollzustellen. Der Umzug sollte als Neuanfang gesehen werden. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, einen Plan zu erstellen, um die neue Wohnung nicht zu überfüllen.

Tipps, um richtig auszumisten:

  • Mit kleinen Schritten sein Ziel erreichen: Es ist hilfreich, seinen Fokus nur auf einen Raum zu setzten und mit kleinen Schritten sich dem Ziel zu nähren.
  • Die einfachen Dinge zuerst: Große Sachen, die einem direkt ins Auge fallen und ohnehin nur Staub fangen, sind die ersten Dinge, die entsorgt werden müssen.
  • Eine Vielleicht-Kiste einrichten: Manchmal ist es schwierig, eine Entscheidung spontan zu treffen. Um nicht ins Stocken zu geraten, ist es sinnvoll, eine Vielleicht-Kiste einzurichten. In dieser Kiste können alle Gegenstände aufbewahrt werden, bei denen es noch nicht klar ist, ob sie bleiben oder entsorgt werden sollen.
  • Eine Deadline festlegen: Damit das Ausmisten nicht dauernd hinausgezögert wird, ist es wichtig, ein Datum festzulegen, an dem alles erledigt sein sollte.

 

Probleme beim Einpacken

All sein Hab und Gut möglichst sicher einzupacken, ist nicht immer einfach. Zerbrechliche Sachen können beschädigt werden, wenn nicht alles ordentlich verpackt wurde. Das macht das Auspacken auch wesentlich leichter. Daher gibt es einiges zu bedenken, um alles effizient transportieren zu können:

  • Genügend stabile Umzugskartons besorgen: Es gibt wohl nichts Ärgerlicheres, wenn der Karton während des Umzugs reißt oder nicht ausreichend Kartons zur Verfügung stehen. Daher sollte bei Umzugskartons nicht gespart werden.
  • Passende Kartons für Glas, Porzellan und Akten kaufen: Empfindliche Dinge, wie Geschirr, Weingläser oder Bilderrahmen, müssen sicher verpackt werden, um Überraschungen beim Auspacken zu vermeiden.

 

Keinen Zeitplan erstellt

Der Umzugstag rückt immer näher und dennoch ist nicht alles erledigt worden. Um das zu vermeiden, ist es ratsam, sich die wesentlichen Punkte zu notieren, die einfach in Vergessenheit geraten können. Eine Liste, auf der das Wichtigste geschrieben ist, kann dabei helfen, den Überblick nicht zu verlieren. Wer zu spät anfängt, zu planen, hat keine Zeit um:

  • Preisvergleiche zu machen,
  • genügend Umzugshelfer zu organisieren,
  • Möbel sorgfältig auseinander zu bauen,
  • und Renovierungsarbeiten mit Vermieter beziehungsweise Nachmieter abzusprechen.

 

Über Adressänderung nicht informiert

Viele Menschen sind so sehr mit dem Ausräumen und Ausmisten beschäftigt, dass sie die bürokratischen Angelegenheiten vergessen. Daher ist es essenziell, diese Sachen so schnell wie möglich zu erledigen. Um Kündigungsfristen und Mahnungen zu vermeiden, muss das die erste Priorität sein.

Über die Adressänderung sollten in erster Linie der Arbeitgeber, die Banken und die Versicherungen informiert werden. Im Anschluss dazu ist es sinnvoll, den Festnetzanbieter zu kontaktieren, um den Internetanschluss umzumelden beziehungsweise neu zu beantragen. Das Gleiche gilt auch für Strom,- Gas,- und Wasseranbieter.

Hier sollte geklärt werden, ob neue Verträge zustande kommen oder der alte Vertrag beibehalten wird. Zum Schluss kommen dann die Ämter und Behörden, wie das Finanzamt oder das Straßenverkehrsamt. Nicht zu vergessen ist der Nachsendeantrag, der bei der Post eingereicht werden muss.

 

Pannen, die während des Umzugs auftreten können

Unabhängig davon, wie viel im Vorfeld richtig gemacht wurde, kann während des Umzugs noch einiges passieren. Daher ist es wichtig zu wissen, was beachtet werden sollte, wenn der offizielle Tag des Auszugs bevorsteht.

Keine Halteverbotszone beantragt

Idealerweise sind die Nachbarn nachsichtig und haben kein Problem damit, ihre Autos umzupacken, damit der Umzugswagen genügend Platz hat. Für das Aus- und Einladen vor dem Haus sollte eine vorübergehende Halteverbotszone beantragt werden. Für weitere Fragen zum Antrag ist es nützlich, sich an das zuständige Straßenverkehrsamt zu wenden.

 

Kein Platz im Hausflur

Das nächste Problem, das aufkommen kann, sind Möbel, die nicht durch den Hausflur transportiert werden können. Eine nachträgliche Demontage kostet Zeit. Hinzukommt, dass vor lauter Hektik das Möbelstück beschädigt werden kann. Um dieses Szenario zu verhindern, müssen vorher die Möbelmaße mit denen des Hausflures abgeglichen werden.

 

Auf Hilfe von Experten verzichtet

Viele Menschen fragen Freunde oder Verwandte, die beim Umzug mithelfen können. Damit sollen Kosten für Möbelpacker gespart werden. Doch manchmal erweist sich das als großer Fehler.

Je nachdem, in welchem Stockwerk sich die Wohnung befindet, kann es eine große Herausforderung sein, ständig schwere Sachen zu tragen. Das kostet sehr viel Kraft und Zeit. Daher ist es sinnvoll für alle Beteiligten, wenn diese Aufgabe routinierte Möbelpacker übernehmen.

Falls dabei dennoch etwas zu Bruch gehen sollte, gibt es Versicherungen und Haftungsausschlüsse, die das abdecken. Jedes Umzugsunternehmen hat eigene Geschäftsbedingungen, die gründlich durchzulesen sind.Aus diesem Grund sind manche Unternehmen teurer, da sie den größten Teil der Verantwortung tragen, falls Schäden entstehen sollten.

 

Renovierungsmaßnahmen für die alte Wohnung nicht eingeplant

Aufgrund der Tatsache, dass im Vorfeld nicht abgesprochen wurde, welche Renovierungsarbeiten zu machen sind, kann es Probleme bei der Wohnungsübergabe geben. Obwohl es keine gesetzliche Renovierungspflicht gibt, müssen sich beide Parteien an den Mietvertrag halten.

Wenn darin steht, dass die Wohnung vor dem Auszug gestrichen und Kleinreparaturen wie die Entfernung von Dübel oder das Spachteln von Bohrlöchern gemacht werden müssen, dann sollte dafür ebenfalls Zeit eingeplant sein. Daher ist es notwendig, im Vorfeld genügend Zeit für den Auszug einzukalkulieren.  

 

Pannen, die nach dem Umzug eintreten können

Wenn der Umzug aus der alten Wohnung gut überstanden ist, kann die neue Wohnung bezogen werden. Doch bevor das passiert, gibt es Kleinigkeiten, die nach dem Umzug zu beachten sind.

Keine Beweise für den Vermieter gemacht

Wenn jemand aus einer Mietwohnung ein oder auszieht, ist es wichtig Fotos vom Zustand der neuen und alten Wohnung zu machen. Es kann passieren, dass Mängel, die bereits vor dem Einzug vorhanden waren, dem Mieter angelastet werden. Deshalb gilt es dem Vermieter aufzuzeigen, dass diese Schäden nicht selbst herbeigeführt wurden. Das passiert sehr häufig, daher sind die Fotos als Beweis für den Vermieter notwendig.

 

Verletzungsgefahr beim Auspacken

In der neuen Wohnung angekommen, heißt es erst einmal auspacken. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Trotz der sicheren Vorkehrungen für zerbrechliche Sachen, wie Vasen oder Teller, kann es passieren, dass etwas zu Bruch gegangen ist. Daher sollten die Kartons mit zerbrechlichen Gegenständen behutsam auspacken werden, um Verletzungen zu vermeiden.

 

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