Welche Bedeutung
hat die Lage für
Ihren Hauskauf?

Wer ein Haus bauen oder kaufen möchte, hört einen Satz immer wieder: „Das Wichtigste ist die Lage!“ Aber was bedeutet „die Lage“ eigentlich? Geht es dabei nur um einen möglichst hohen Wiederverkaufswert, um ideale Verkehrsanbindungen, um ein gesundes Wohnumfeld oder darum, alle Bedürfnisse des Alltags fußläufig erledigen zu können? Vielleicht geht es auch um die Frage, WIE Sie leben möchten – unabhängig von allen Sachgründen. Darum hat die Wahl der Lage für Ihren Hauskauf möglicherweise viel mehr Blickwinkel als sich anfangs vermuten lässt.

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Eine „gute Lage“ bedeutet Wertbeständigkeit

Regionen, die sich durch einen generell größeren Wohlstand auszeichnen, gelten von vornherein als „gute Lage“ für eine Immobilie. Aber dementsprechend sind da auch die Preise. Citynähe, Arbeitgeberdichte oder auch touristisch geprägte Gebiete sind für Bauherren und Käufer um einiges teurer als der Stadtrand, ländliche Gemeinden oder weniger dicht besiedelte Gebiete ohne ausgeprägte wirtschaftliche Strukturen.

Für Sie als Hauskäufer oder Hausbauer ist es aber auch wichtig zu wissen, dass Immobilien in den teureren Gegenden wertbeständiger sind. Das heißt, dass Sie für den Erwerb oder den Bau zwar zunächst mehr zahlen als anderswo. In einigen Jahren aber können Sie durch den Verkauf Ihres Hauses einen echten Gewinn erzielen. Natürlich ist dieser Gesichtspunkt nur interessant, wenn Sie von vornherein überlegen, Ihr Haus eines Tages wieder verkaufen zu wollen.

Doch nicht nur solche „harten“, rein rationalen Faktoren spielen bei der Wahl des Lebensmittelpunktes eine Rolle. Denn möglicherweise sind Ihre Kinder inzwischen erwachsen und stehen auf eigenen Beinen? Da möchten Sie vielleicht raus aus der Stadt mit ihrer Nähe zu Schulen und Ärzten und eher aufs Land ziehen, um die Natur zu genießen?

Oder aber Sie stehen kurz vor dem Ruhestand und Ihnen wäre wohler, kürzere Wege zum Einkaufen oder zu den Ärzten zu haben als jetzt mit Ihrem Häuschen im Grünen ohne Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel. Auch diese emotionalen Aspekte dürfen bei der Wahl des Hauskaufes nicht außer Acht gelassen werden.

Im Zusammenhang mit der Frage nach der Lage für einen Hauskauf kommen oft zwei Fachbegriffe ins Spiel: die Makrolage und die Mikrolage.

Was ist die Makrolage?

Die Makrolage beschreibt rationale Aspekte bei der Kaufentscheidung für ein Haus. Es geht um das Bundesland, die engere Region, die bestimmte Stadt oder sogar einen einzelnen Stadtteil, in dem das Haus stehen soll. Wie bereits erwähnt, sind Immobilien in bestimmten Regionen Deutschlands, wie z.B. in den wirtschaftsstärkeren, wertbeständiger – sie haben also einen höheren Wiederverkaufswert.

Das hat nicht nur aus finanziellen Gründen Vorteile. Die Nähe zu allen Einkaufsmöglichkeiten, Kultureinrichtungen, Ärzten und Schulen macht eine solche Stadtlage für viele interessant. Auch die günstigere Verkehrsanbindung sowie die Nähe zum Arbeitsplatz sind entscheidende Faktoren.

 

Was ist Mikrolage?

Mit diesem Begriff werden unter anderem die direkte Umgebung eines Hauses, die Nachbarschaft, das Stadtviertel oder auch direkte Einflüsse des unmittelbaren Umfelds beschrieben. Dabei kann es um Lärmquellen in der Nähe (Straßenbahn) gehen oder auch um Geruchsbelästigungen (Mülldeponie). Aber auch um mögliche Gefährdungen wie Hochwasserregionen oder Erdbebengebiete.

Auch eine zu enge Bebauung und soziale Brennpunkte sind zu bedenken, wenn man unter den Gesichtspunkten der Mikrolage ein Haus zum Kauf oder Bau sucht. Es sind also weniger die wirtschaftlichen als eher die persönlichen Erwägungen, die hier zu Rate gezogen werden.

Um die Bedeutung der Mikrolage für Ihren Hauskauf zu finden, sollten Sie auch Faktoren wie beispielsweise Ihre persönlichen Bedürfnisse und Wünsche, Ihr Alter, den Familienstand oder auch Ihr kalkuliertes Budget für den Hauskauf bedenken. Oftmals ist der Traum vom „Häuschen im Grünen“ nur schwer zu verwirklichen, weil etwa noch kleine Kinder im Haushalt leben, die in die Schule, zum Sport oder zum nächsten Kindergeburtstag gefahren werden müssen. Zwei Autos und mehr Zeit sind da also unabdingbar.

Andererseits mag es ältere Menschen stören, wenn sie etwa kaum Platz für einen eigenen Garten haben, weil ringsum andere Häuser stehen und ihre Schatten werfen.

 

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Die wichtigste Frage bei der Suche nach der idealen Lage für Ihren Hauskauf: Wie wollen Sie leben?

Bei allen wirtschaftlichen und praktischen Erwägungen, bei den Fürs und Wider der Makrolage und Mikrolage ist letztendlich für die Wahl der Immobilienlage doch eines entscheidend: Ihre persönlichen Wünsche, Träume und Bedürfnisse. Um unter diesen Aspekten die ideale Lage für Ihr Haus zu finden, hilft ein kleiner Fragenkatalog, der Ihnen eine Entscheidungshilfe sein kann. Grundsätzlich sollten Sie wissen, in welcher Landschaftsform Sie sich Ihr Leben vorstellen können. Mögen Sie eher die Nähe zu den Bergen oder den freien Blick übers Meer? Möchten Sie Wiesen, Felder und Wälder um sich herum oder lieber eine gewachsene Nachbarschaft?

Wer die Weite sucht, ist in der Stadt oder in einem eng bebauten Neubaugebiet am Rande der City eher nicht so gut aufgehoben. Wem es jedoch nichts ausmacht, auch abends noch die Geräusche der Stadt zu hören und der nur wenige Schritte zum nächsten Supermarkt, ins angesagte Restaurant, Kino oder Theater zurücklegen will, sollte das Landleben besser meiden.

Letztendlich muss auch der Arbeitsweg bedacht werden. Jeden Tag zwei Stunden oder mehr für den Weg zum Job und zurück veranschlagen zu müssen, kann die Lebensqualität erheblich senken. Da hilft auch die gute Landluft nicht mehr viel, die man unter diesen Bedingungen ohnehin nur am Wochenende genießen kann.

Wem eine gute Infrastruktur wichtig ist, also Kindergärten oder Schulen in der Nähe, Ärzte, Geschäfte, Dienstleistungsangebote etc., der muss sich nicht unbedingt zwischen nur Land oder nur Stadt entscheiden. In den vergangenen Jahren sind rund um die teuren Innenstädte suburbane Gegenden im sogenannten Speckgürtel entstanden, die fast alle Vorzüge bieten, die man sich nur wünschen kann: günstige Verkehrsanbindungen, gute Infrastruktur, hoher Freizeitwert, Nähe zur Natur.

Und da es immer Menschen in solche Gebiete zieht, sieht auch das Thema Wertbeständigkeit in dieser Alternative zwischen Land und Stadt nicht so schlecht aus.

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