
Laufende Kosten
für das neue
Eigenheim
Auch beim Bau kann es zu zusätzlichen Kosten kommen. Die initialen Nebenkosten beim Bau hängen von den Umgebungsgegebenheiten ab. Mitunter müssen Erschließungskosten für das Grundstück an die Kommune gezahlt werden. Üblicherweise liegen die Kosten für eine Vollerschließung bei mindestens 10.000 EUR.
Wenn das Haus bereits finanziert ist, fallen unter Umständen auf dem Grundstück noch weitere Kosten an, die von jungen Hausbesitzern gerne vergessen werden. Hierzu zählen alle Kosten, die durch die Bebauung und Bepflanzung des Grundstückes entstehen. Im Außenbereich fallen beispielsweise Kosten für das Anlegen des Gartens, einer Terrasse, den Bau eines Zaunes und den Vorgarten an. Auch ein Carport und Gehwege können entscheidende Kostenfaktoren sein. Kalkulieren Sie für den Außenbereich mindestens 10.000 EUR, wenn die Ansprüche an die Gartengestaltung nicht hoch sind.
Die Nebenkosten sind bei einem Eigenheim grundsätzlich höher als bei einer Mietwohnung, da Vermieter die Nebenkosten nur anteilig auf die Mieter umlegen dürfen.
Neben den üblichen Verbrauchskosten beispielsweise für Strom, Wasser und die Entsorgungsbetriebe fallen bei der eigenen Immobilie weitere Kosten an. Hierzu zählen beispielsweise die Grundsteuer, die Heizungswartung, die Gebäudeversicherung, Rücklagen für Instandsetzungen oder der Schornsteinfeger.
Bei einem Einfamilienhaus müssen Sie mit Nebenkosten von durchschnittlich 520 EUR pro Monat rechnen. Dazu kommen noch Stromkosten, die nach Verbrauch unterschiedlich hoch ausfallen können.
Eine ausreichende Versicherung des Eigenheims ist unerlässlich, um sich selbst und die Familie im Fall der Fälle vor dem finanziellen Ruin zu schützen. Die Wohngebäudeversicherung ist die Basisversicherung, die jeder Eigentümer abschließen sollte. Sie versichert das Fertighaus gegen Schäden durch Leitungswasser, Sturm, Feuer oder Hagel. Je nach Wohnort sollte auch über den Abschluss einer Elementarschadenversicherung nachgedacht werden. Schließlich nehmen die Extremwetterereignisse in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich zu. Eine Elementarschadenversicherung schützt die Immobilie auch vor Schäden, für die die Wohngebäudeversicherung nicht aufkommt, beispielsweise Hochwasser, Lawinen oder einen Erdrutsch. Auch die Hausratversicherung sollten Sie nicht verzichten. Sie versichert das Inventar Ihres Zuhauses. Optional können weitere Versicherungen abgeschlossen werden, wie beispielsweise eine Rechtsschutzversicherung oder eine Restschuldversicherung. Ob diese Zusatzversicherungen Sinn machen, sollte jeweils im Einzelfall geprüft werden.
- Modernisierung des Innenraums - Hierzu gehören Malerarbeiten, neue Tapeten, neue Bodenbeläge oder die Aufarbeitung von Fußböden.
- Instandhaltung der Fassade: Erneuerung des Außenanstrichs, Erneuerung von Schutzanstrichen von Holzteilen und Dachüberständen, Ausbesserung oder Neudeckung des Daches, insbesondere bei Flachdächern
- Technik: Modernisierung der Haustechnik und gegebenenfalls Austausch einzelner Elemente von Heizungsanlage, Wärmepumpe etc.
- Zusätzlich zu Renovierungsarbeiten im Innenraum müssen in diesem Zeitraum gegebenenfalls auch Bad, Küche und die Zimmertüren erneuert werden.
- In diesem Zeitraum ist immer auch damit zu rechnen, dass Heizkörper ausgetauscht und Dachrinnen und Fallrohre erneuert werden müssen.
- Modernisierungen fallen auch im Außenbereich an beispielsweise die Erneuerung des Terrassenbelages.
- Nach etwa 30 Jahren muss häufig die Fassade erneuert werden. Auch das Dach muss möglicherweise neu eingedeckt werden.




